Zusätzliche PCB Schutzschaltung von Einzelzellen sinnvoll?

Hallo,

nach Internetrecherche bin ich auch auf (Einzel-) Zellen gestossen, in die eine PCB Schutzschlatung verbaut ist.

Mit einem BMS oder alternativ auch nur einem Ladegerät mit Balancer / Equelizer wird der Ladezustand der Einzelzellen über deren Einzelspannung überwacht - in sofern die Zellen jedoch produktionsbedingt (leicht) unterschiedliche Kapazitäten aufweisen (was ja durchaus auch bei Zellen des gleichen Typs vorkommt), stellt dies nach meinem Verständnis also nur sicher, dass keine Zelle überladen wird
-> nach dem Laden gibt es eine gewisse Kapazitätsabweichung der einzelnen Zellen.

Bei der Entladung wird mit einem BMS die Endladespannung “einzelner paralleler Zellengruppen” überwacht - in diesem Zellengruppen können also durchaus noch Zellen in Reihe geschaltet sein.
Bei Kapazitätsabweichungen der Einzelzellen (siehe vor) wird entsprechend auch ledich sichergestellt, dass diese Zellengruppen auf eine min. Entladespannung von durchschnittlich 2,8 V pro Zelle(?) begrenzt wird
-> in diesen Zellengruppen werden bei verschiedenen Kapazitäten der Einzelzellen (siehe vor) also auch unterschiedliche Abschaltspannungen erreicht.

Daher - in sofern ich das richtig verstanden habe -folgende Fragen:

  • Sind die unteschiedlichen Zellenspannungen in den Zellengruppen zu vernachlässigen?
  • Kann bei Verwendung eines Ladegerätes mit Balancer und Begrenzung der Abschalltspannung von ‘durchschnittlich’ 2,8 V pro Zelle bei in Reihe geschalteten Zellen (die ja oft und auch in meinem Fall von dem Geräten, in dem die in Reihe geschalteten Zellen eingesetzt werden, sichergestellt wird) auf eine BMS ‘mit gutem Gewissen’ verzichtet werden?

Ich hoffe, obenstehendes ist veständlich - über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen…